Berge
Wenn die Berge rufen
Im Sommer, wenn das Thermometer weit über 30 Grad klettert und die Sonne unbarmherzig vom Himmel brennt, ist Hochsaison im touristisch geprägten Griechenland. Dabei ist das Land der Antike und Mythologie das ganze Jahr über ein lohnendes Reiseziel. Warum also nicht im Februar oder März einmal dorthin? Griechenland zeigt sich dann von ganz besonderen Seiten.
Ein Traum in Rosarot
Zum Ende des Winters zeigt Griechenland ein eher ungewohntes, aber nicht minder schönes Gesicht. Etwa im Februar beginnt beispielsweise die Zeit der Mandelblüte auf Kreta. Die größte der griechischen Inseln erwacht zu dieser Zeit im wahrsten Sinne des Wortes zu neuem Leben: Die zarten Blüten der zahlreichen Mandelbäume, erste Frühlingsboten, hüllen Dörfer sowie Klöster, minoische Ruinen, spätrömische Siedlungen, Paläste sowie Heiligtümer in eine süß duftende, rosarote Wolke ein. Würziger geht es im April und Mai zu, wenn stattdessen unzählige wilde Heilkräuter wie Thymian, Wacholder, Rosmarin oder Lavendel ihre intensiven Aromen verströmen.
Ein Traum in Weiß
Neben Rosarot ist es vor allem die Farbe Weiß, die Teile Griechenlands im Winter und zu Frühlingsbeginn dominieren. Kein Wunder: Die höchsten Berge des Landes sind mehr als 2.000 Meter hoch – und alljährlich bis weit ins Frühjahr hinein tief verschneit. Reisende aus Griechenland und dem Ausland nutzen die Chance auf Skiferien und machen die rund 15 Skizentren des Landes unsicher. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es beispielsweise, das höchste Gebirge Griechenlands, den Göttersitz, den Olymp zu befahren – grandioser Blick auf das leuchtend blaue Meer inklusive. Übrigens: Auch Bergsteiger und Wanderer schätzen den Olymp mit seinen zahlreichen Schluchten, Quellen und Wasserfällen. Sie übernachten gern in einer der urigen Hütten, die Besuchern zwischen Mai und September einfache Kost und Logis bieten.
