Dublin und Umgebung
Rund um die Hauptstadt
Die meisten Irland-Reisenden zieht es zuerst einmal nach Dublin: Die irische Hauptstadt wird von den meisten Airlines angeflogen und bietet neben einem interessanten Nachtleben auch jede Menge Sehenswürdigkeiten wie etwa Dublin Castle, das Trinity College oder zahlreiche georgianische und viktorianische Bauten. Aber auch außerhalb von Dublin gibt es viel zu entdecken – beispielsweise im südlich gelegenen County Wicklow.
Im Tal der zwei Seen
Die Wicklow Mountains, ein Mittelgebirge im Süden Dublins, sind das ganze Jahr über als Erholungsgebiet bei Einheimischen und Touristen beliebt. Neben Wanderpfaden und fischreichen Gewässern ist das Gebiet besonders für Glendalough bekannt, das nach eigenen Angaben „spirituelle Zentrum Irlands“.
Glendalough liegt etwa 40 Kilometer südlich von Dublin und bedeutet soviel wie „Tal der zwei Seen“. Aber nicht allein die zwei Seen und die vielen guten Wanderwege allein machen den Ort zum Touristenmagneten: Hier findet man eine der berühmtesten Klostersiedlungen Irlands. Das Zentrum der Siedlung bildet der 33 Meter hohe Rundturm namens Kevin’s Kitchen, der einst religiöse Gegenstände vor der Zerstörung durch die Wikinger bewahren sollte. Neugierige wenden sich am besten an das Visitor Center: Es bietet umfangreiche Informationen zur Geschichte des Klosters.
Im Affen-Schutzgebiet
Im County Wicklow geht es unaufgeregt zu: Im Norden wohnen viele Pendler, die täglich zur Arbeit nach Dublin fahren. An der relativ flachen Küste im Osten gibt es einige schöne Strände und natürlich – typisch Irland – jede Menge Schafe. Die wohl bekannteste Stadt dort ist Bray, immerhin Sitz der Ardmore Studios, der größten Filmstudios Irlands.
Umso mehr erstaunt, dass es hier Irlands erstes und einziges Affen-Schutzgebiet gibt. Das Schutzgebiet von Willie Hefferman nahe Rockstown versteht sich als Auffangstation für Affen, deren Besitzer nicht mehr wissen, wohin mit ihnen. Auf einem großzügigen, der Öffentlichkeit in der Regel aber nicht zugänglichen Areal hat der Tierfreund ein kleines Paradies für seine tierischen Mitbewohner geschaffen – inklusive eigener Inseln. Irland ist eben immer für eine Überraschung gut, denn man erwartet ein solches Schutzgebiet wirklich nicht im irischen Nebel sondern eher unter afrikanischemr Sonne.
