Polarlichter

Wenn die Lichter tanzen


Wer sagt eigentlich, dass man Island nur im Sommer besuchen kann? Die Tage im Winter sind zwar bis Ende Januar bis Anfang Februar sehr kurz – aber auch die isländischen Nächte haben einiges zu bieten. Und keine Sorge: Aufgrund des Golfstroms sind die Temperaturen relativ mild, nur der Wind kann insbesondere auf den Hochebenen sehr stark wehen.

Wintersport & Quad-Abenteuer


Wo wenn nicht auf Island findet man beste Bedingungen für den Wintersport? Weite Teile des Landes liegen dann unter einer dicken Schneeschicht und oftmals bietet sich die Gelegenheit für erstklassige Abfahrten. Aber auch für mehrtägige Skiwanderungen ist Island hervorragend geeignet – aufwärmen kann man sich danach in einem der vielen Gästehäuser, die oftmals auch über einen Hot Tub verfügen.

Wer die weiße Weite der Vulkaninsel ohne größere Anstrengungen erkunden will, kann auch eine Quad Tour buchen, die je nach Wunsch und Anbieter wenige Stunden bis mehrere Tage dauern kann. Mit den Quads lassen sich abgelegene Lavafelder genauso gut erkunden wie die Berge und Hügel nahe Reykjavik. Ruhe und Erholung findet man damit zwar nicht unbedingt – dafür macht eine solche Tour aber richtig viel Spaß. Übrigens: Ein besonders schönes Quad-Ziel ist die Südküste mit ihren schwarzen Stränden. Im Winter ziehen zahlreiche Eisberge und –schollen durch die Buchten und lassen erahnen, warum die Isländer bis heute an Trolle und Elfen glauben.

Lichtzauber am Nachthimmel


Wenn die Nacht über Island hereinbricht, beginnt bei klarem Wetter eine unvergleichliche natürliche Lightshow: Im Herbst sowie frühen Winter bewegen sich die oftmals grünen Polarlichter über den Himmel und bilden immer wieder neue Formationen aus Licht. Touren zu den Polarlichtern werden mittlerweile von einigen Reiseagenturen in Reykjavik angeboten. Aber auch wer sich lieber im Warmem aufhält, kommt in den isländischen Winternächten auf seine Kosten: Das Nachtleben von Reykjavik mit seiner lebendigen Musik-, Kunst- und Kulturszene ist über Landesgrenzen hinaus berühmt.