Vulkane
Land aus Feuer und Eis
Island, das Inselreich fernab jeglicher Zivilisation, übt auf seine Besucher einen ganz besonderen Reiz aus: Hier treffen Extreme aufeinander, die alles andere als einladend wirken, zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten offenbart das Land von Feuer und Eis aber eine ganz eigene Schönheit und Weite, die man nur schwer wieder vergessen kann. Auch abseits der großen Touristenziele stößt man immer wieder auf typisch isländische Eigenheiten und die stets präsenten Spuren des Vulkanismus, der die Insel wie kaum eine andere auf der Welt prägt.
Auf den Spuren des Vulkanismus
Vulkanismus ist in Island allgegenwärtig: Die rund 130 aktiven Vulkane der Insel sind verantwortlich für die karge Schönheit des Landes, ihre einzigartige Flora sowie Fauna und den nie versiegenden Reichtum an Bodenwärme, die von den obligatorischen öffentlichen Bädern bis zur Bananenplantage alles beheizt. Daneben findet man vor allem in den Nationalparks im Süden und Norden der Insel die unterschiedlichsten vulkanischen Begleit-Phänomene wie die schwarzen Basaltsäulen am Svartifoss-Wasserfall, der Kohlendioxid-haltige See Mývatn oder die „dunklen Burgen“ von Dimmuborgir, ein Lavafeld mit bizarren Tuffsteinformationen.
Für einen Besuch des abgelegenen Mývatn Nationalparks bietet es sich an, in der Gegend auf einer Farm zu übernachten – und von hier aus die wundervolle Landschaft auf dem Rücken der Island-Pferde zu erkunden.
Bade- und Tauchziel Island?
Island verfügt über eine ausgeprägte Badekultur: Die Bäder sind Treffpunkt, Zeitvertreib und dank Erdwärme immer angenehm warm. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie irgendwo im Hochland eine einsame Hütte stehen sehen – gleich daneben ist mit Sicherheit ein Badesee, der gern von Einheimischen genutzt wird. Das wohl bekannteste Bad Islands ist die „Blaue Lagune“ nahe der Hauptstadt, die neben badewannenwarmem Wasser auch Heilbehandlungen mit Mineralien-Schlamm anbietet.
Übrigens kommen auch Taucher und Schnorchler in Island auf ihre Kosten: Die Sifra-Spalte, ein kontinentaler Graben im Thingvellir-Nationalpark, bietet neben Unterwasser-Lavafeldern und glasklarem (aber sehr kaltem) Gletscher-Schmelzwasser auch ein weit verzweigtes Unterwasser-Höhlensystem.
